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bwalle.de
Der Internetauftritt von Bernhard Walle
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„Extern“ soll einfach heißen dass die Projekte woanders gehostet werden und deshalb hier keine eigene Unterseite spendiert bekommen sondern alle auf einer Seite zusammengefasst werden.
QPaMaT ist ein Passwortmanager. Entstanden ist das ganze aus der Notwendigkeit meine Passwörter in den Griff zu bekommen. Zunächst erstellte ich mir hierfür ein kleines Perl/Tk-Programm. Zur Verschlüsselung verwendete ich gpg (im symmetrischen Modus). Als ich dann links statt einer Liste einen Baum haben wollte und ich in Perl/Tk kein passendes Widget fand, musste Ersatz her.
Alle verfügbaren Passwortmanager sagten mir nicht zu da sie nur ein paar vordefinierte Einträge erlaubten und keine frei definierbaren und keinen Baum links. Somit entstand QPaMaT aus der Notwendigkeit nach einer für mich optimalen Lösung und dem Wunsch, richtig meine C++-Kenntnisse aus dem Studium mit einer Grafikbibliothek zu vertiefen.
Die Entscheidung für Qt stand eigentlich schnell fest da mich die API und die mitgelieferte Dokumentation sofort überzeugte. Sehr interessant für mich war auch die Programmierung der Chipkartenfunktionalität. Irgendwann kam dann der Windows-Port hinzu (zunächst auf Basis von Cygwin, dann aber mit der Verfügbarkeit von Qt 4 unter der GPL für Windows auch nativ. Das Programm lief übrigens ohne eine Zeile Änderung auch auf 64-bit, was wieder einmal zeigt, dass bei sauberer Programmierung die Programme automatisch 64-bit-fähig sind, wenn man keine systemnahen Dinge macht.
Da ich das Programm täglich verwende ist auch eine Weiterentwicklung garantiert. Nicht so sehr neue Features, aber die Lauffähigkeit auf aktuellen Systemen auf jeden Fall!
Homepage: http://qpamat.berlios.de
Hierbei handelt es sich um ein Programm, das eine PXE-Konfigurationsdatei (die normalerweise zum Booten vom Netzwerk verwendet wird) liest, dem Benutzer ein ähnliches Auswahlmenü bietet wie PXELINUX und schließlich den Kernel über kexec bootet.
Die Idee für pxe-kexec entstand während meiner Arbeit bei SUSE. Wir hatten dort im Architekturteam eine große Anzahl an Rechnern zu betreuen. Die Rechner wurden dort vorwiegend zur Installation über Netzwerk gebootet. Einerseits waren einige Rechner vom BIOS her nicht in der Lage, vom Netzwerk zu booten, andererseits war das Booten von Hand über kexec keine einfache Option, da man URLs für AutoYaST-Installationquellen nicht mal eben so hintippt. pxe-kexec war dann die Lösung für das Problem, zumindest, wenn bereits ein Linux lief. Die erste Installation kann man dann ja immer noch mit CD machen. :-)
Homepage: http://pxe-kexec.berlios.de
Muttprint ist ein kleines Tool (in Perl), um Mails mit Mutt auszudrucken. Nachdem ich Mutt irgendwann zu schätzen gelernt habe, hat mir nur eine Funktion gefehlt, um die Mails wirklich schön auszudrucken. a2ps und enscript hatten mir nicht gefallen, verglichen mit dem damals üblichen Netscape Messenger.
Daraus entstand dann Muttprint. Zuerst als einfaches Shellscript das für die Postscript-Erzeugung html2ps verwendete. Als ich dann feststellte dass die Möglichkeiten sehr beschränkt waren und ich gleichzeitig LaTeX kennen lernte, portierte verwendete ich stattdessen LaTeX zur Postscript-Erzeugung.
Schließlich lernte ich noch Perl und portierte dann Muttprint als mein erstes Perl-Projekt. Und so schaut auch der Quellcode aus, zugegeben. Aber er funktioniert. Irgendwann verlor ich dann das Interesse und suchte einen neuen Maintainer, den ich mit Lukas Ruf dann schließlich auch fand.
Homepage: http://muttprint.sourceforge.net